Zitat des Monats

"... die persönliche Intervention des Arztes ist die wirksamste Methode der Raucherentwöhnung ...“

(Quelle: Wiebel, Koalition gegen das Rauchen mit DKFZ, Deutsche Herzstiftung, Bundesvereinigung für Gesundheit, AK Rauchen und Gesundheit)








 

Nikotinentzug – leicht gemacht

Mit jeder Zigarette nimmt dein Körper Nikotin auf. Über die Lunge gelangt es in den Blutkreislauf und erreicht dann das Gehirn. Dort lagert sich Nikotin an verschiedene Nervenzellen an und entfaltet seine tückische Wirkung: Bereits nach viermaligem Rauchen erhöht sich die Anzahl der Rezeptoren im Gehirn, die für Nikotin empfänglich sind.

Sinkt der Nikotin-Spiegel wieder, signalisieren diese Rezeptoren einen erneuten Nikotin-Bedarf und du kommst in den Nikotinentzug. Das kann sehr schnell gehen. Beim starken Raucher halbiert sich der Nikotin-Wert schon nach 30-60 Minuten. Dann entsteht das unterschwellige Verlangen nach der nächsten Zigarette.

Da dieser Nikotinentzug beim Aufhören alleine nur schwer zu kontrollieren ist, solltest du den Nikotinentzug vom HNO-Arzt begleiten lassen. Er zeigt dir den für dich richtigen Weg. Beispielsweise in dem er dir therapeutisches Nikotin verschreibt oder andere sinnvolle Maßnahmen empfiehlt. So läuft dein Nikotinentzug kontrolliert ab und du schaffst es viel leichter, dich vom Nikotin zu befreien.